Wie Sie sicher den guten Geschmack wahren

..., verrät Textildesignerin Katharina Wohlgemuth.

Eine Hazienda an den Hängen der Kordilleren im Kaffee-Dreieck. Kolumbien. Ein tropischer Tag bricht an. Auf der hölzernen, pastellgelben Veranda räkelt sich eine rothaarige, junge Frau in lässiger Eleganz. Von dort schaut sie hinab auf die Kaffeeplantage, die soeben in sattem Grün aus dem zarten Schleier des Morgennebels auftaucht. Inmitten praller Natur, den Duft dampfenden Kaffees in der Nase, heißt Textil-Designerin Katharina Wohlgemuth aus Hamburg den Tag wohlig willkommen.

„In den dichten Alu-Behältern werden die individuellen Nuancen der einzelnen Kaffeesorten unverfälscht aufbewahrt. Bei der Zubereitung öffnet sich der kleine Aroma-Tresor.“

„Ein paar frische Kräuter nehme ich mit nach Hause. In einer Erinnerungskapsel aus Alu. Daheim duftet es dann nach diesem herrlichen, kolumbianischen Tag.“

Gerüche, die Geschichten erzählen

Auf dem Beistelltisch liegt ein dekoratives Aluminium-Röhrchen. Im trockenen Schutz der Metallhülse lagert ein besonderes Souvenir. Eine Zigarre. Die Aufschrift verrät es. Keine bekannte Marke, dafür eine von Kennern begehrte Rarität aus einem angrenzenden Landstrich. Die Genießerin holt die handgerollte Spezialität aus der geschmacksechten Alu-Hülse und atmet den würzigen Duft. Aromen von Erde, Leder und Holz erzählen kolumbianische Geschichten. Dazu ein Schluck mild-nussiger Hochlandkaffee und die Geschichten werden zu Bildern.

Es ist noch früh, als es mit dem Willy, wie die Überland-Jeeps hier heißen, auf einen Trip in die Umgebung geht. Im kleinen Dorfladen inmitten der Plantagen wird die Besucherin herzlich empfangen. Man kennt sich. Am Abend will die Feinschmeckerin für Freunde kochen. Sie freut sich, als sie die kleine, in Alu-Dosen versiegelte Auswahl getrockneter Gewürze im Regal entdeckt. „Meine Erfahrung beim Einkauf in tropischen Ländern hat mich gelehrt: Nur Aluminiumverpackungen schaffen es zuverlässig, das Klima in der Verpackung vom Klima draußen unabhängig zu machen. Daher greife ich im Laden immer zuerst zum Alu.“ Der Besitzer macht auf eine neue Lieferung traditioneller, indigener Stoffe aufmerksam. Ausdrucksvoll leuchten die Farben abstrakter Stickereien auf den kunstvoll gefertigten Geweben. Die Designerin ist hingerissen.

„Hier ist meine kreative Heimat.“ Aus ihrer Stimme spricht Passion. „Ich war schon fast überall auf der Welt. Als Designerin bin ich immer auf der Suche nach Neuem, nach kraftvollen Ideen. Aber hierher kehre ich immer wieder zurück. Allein die Farben und Düfte machen mich ganz schwindlig“, sagt sie auf der Rückfahrt. Und wirklich, die Natur entfacht auf diesem Fleckchen Erde ein Feuerwerk für die Sinne.

Orchideen leuchten in beeindruckender Vielfalt mit dem bunten Gefieder zwitschernder Singvögel um die Wette. Rundherum endlose Variationen von Grün, festgehalten in fremdartigen Blattformen. Dann der morgendliche Himmel. Malerisch der Farbverlauf über Blau-und Rosétöne bis hin zu tiefem Orange, das am Saum der üppig bewachsenen Hügel-Silhouette zu schwelen scheint.

Werkstoff bleibt Werkstoff

Auch nach seiner Nutzung in einem Produkt bewahrt der Werkstoff Aluminium die Fülle seiner attraktiven Eigenschaften vollständig. Die für die Herstellung des Aluminiums eingesetzte Energie bleibt in einer Aluminiumverpackung gespeichert, weshalb die Verpackung auch als Energiebank bezeichnet werden kann. Das Metall kann bei entsprechender Aufbereitung ohne jeglichen Qualitätsverlust beliebig oft wiederverwertet werden.

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Erinnerungen zum Leben erwecken