Wie Sie extrem lange durchhalten, ohne sauer zu werden

..., schildert Tagesoma Sigrid Hülskamp.

muntere Betriebsamkeit erfüllt den wohnlichen Raum. Durch kunterbunt bemalte Fenster scheint freundlich die Sonne. Ein beturnschuhter, junger Mann trägt eine Box mit Lebensmitteln herein. „Junge, die musst du doch nicht alle auf einmal schleppen“, mahnt Tagesoma Sigrid Hülskamp, eine quirlige Dame mit silbergrauer Pagenfrisur, den Träger wohlmeinend. „Ach, so‘n Karton wiegt doch nix“, erwidert er locker. (Foto: getty images/ ruizluquepaz)

„Beeindruckend, wie extrem lange alles in Aluminium aufbewahrt werden kann. Lebensmittel kommen in Alu sogar ganz ohne zusätzliche Konservierungsstoffe aus.“

„Das Geheimnis des Frischhaltewunders: Die dünne Aluminiumschicht.“

Nichts bleibt übrig

Ein freundliches Grinsen auf den gepiercten Lippen. Er beginnt die vielfältig gefüllten Speise- und Getränkekartons schwungvoll in die Vorratskammer zu stapeln. Hier bleiben die Lebensmittel dank der Aluminiumschicht im Kartoninneren extrem lange frisch. Der Student hat heute Einkaufsdienst im Mehrgenerationen-Haus. Dafür muss er sich nicht um das Essen kümmern. Für ihn wird mitgekocht. Die Rentnerin wirft dem 22- Jährigen die letzten Kartons zu. „Wir machen es uns gerne leicht. Hier im Haus ergänzen wir uns gegenseitig. Jeder hilft jedem. Der Alltag wird dadurch nicht nur enorm entlastet, sondern auch bereichert. Das ist Lebensqualität pur.“

Ein kleines Mädchen mit blonden Locken portioniert den Nachtisch. Das geht einfach. Aus dem Lebensmittelkarton fließt das Apfelmus wie von selbst in die Dessertschalen. Gierig reißt sie den Karton auf, um mit dem Löffel auch noch den letzten Rest herauszuholen und entdeckt dabei die silbrig glänzende Schutzschicht aus Aluminium. Am Tisch schenkt ein Junge mit kecker Zahnlücke Saft und Milch aus kinderfreundlichen Getränkekartons in bunte Kunststoffbecher. Um seine Beine schnurrt ein rot getigerter Kater. Da ist es auch schon passiert. Der Junge stolpert. Milch läuft über den Tisch und tropft zu Boden. Während die gelassene Tagesoma die Tischplatte abwischt, schleckt der Kater die frische Leckerei vom Boden auf. „Ja, hier wird alles verwertet. Das weiß auch unser Stubentiger“, lacht die lebensfrohe Frau.

Mitten im Trubel strahlt die agile Rentnerin eine unerschütterliche Ruhe aus. Zahlreiche Lachfältchen umspielen ihre hellwachen Augen. Vor Jahren gründete sie die Hausgemeinschaft mit Gleichgesinnten. Inzwischen leben hier über vierzig Menschen in zwangloser Symbiose. Familien mit Kindern, junge Erwachsene in Ausbildung und Studium und Rentner bewohnen achtzehn Einheiten in dem restaurierten Fabrikgebäude. Für dieses Projekt brauchte die aktive Frau einen langen Atem. Woher sie die Ausdauer nimmt? Sie trinkt einen Schluck Milch. „Mit Spaß an der Sache bleibt man lange frisch“, ist sie sich sicher. Zur Freude der Kinder prangt nun ein weißer Bart an ihrer Oberlippe. „Omi, du hast aus meinem Becher getrunken“, beschwert sich die kleine Marie. „Ja, steht denn da etwa noch kein Name drauf?“, fragt die pensionierte Lehrerin. Sie zieht die Kappe von der Aluminiumhülse eines Markers ab. Ordentlich beschriftet sie den pinken Becher. Hier hat die Alu-Barriere einmal mehr ganze Arbeit geleistet: Obwohl der Stift lange nicht benutzt wurde, ist die Farbe noch flüssig wie am ersten Tag.

Mit Alu zu einem nachhaltigeren Lebensstil

Der herausragende Barriereschutz von Aluminium zieht eine Kette positiver Konsequenzen nach. Die längere Haltbarkeit bei Raumtemperatur der in Alu verpackten Lebensmittel verringert deren Verderb oder Verschwendung. Die für die Herstellung der Lebensmittel eingesetzten Ressourcen, die oftmals ein Vielfaches der Ressourcen binden, die für die Herstellung der Verpackung eingesetzt werden, können somit nicht verloren gehen. Energiesparungen bei Transport und Lagerung schonen zusätzlich Ressourcen.

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