Umweltmanagement

Umweltorientiertes Handeln ist heute in den Betrieben der Deutschen Aluminiumindustrie ein durchorganisierter Prozess mit klar definierten Verantwortlichkeiten bis hin zur Unternehmensspitze. Ein klar organisiertes Umweltmanagement sorgt dafür, dass die Umweltschutzanforderungen bei allen Planungs-, Durchführungs- und Überwachungsaufgaben systematisch berücksichtigt und Schwachstellen frühzeitig behoben werden.

Kontinuierliche Prozessoptimierungen als Ziel

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf dem produktionsorientierten Umweltschutz, der sich aus gesetzlichen Auflagen zur Einhaltung von Betriebsgenehmigungen und Emissionsgrenzwerten ergibt. An die Seite des gesetzlich geregelten Umweltschutzes ist in den vergangenen Jahren verstärkt eine betriebliche Umweltpolitik getreten, die Umweltschutz als aktive Gestaltungsaufgabe sieht und sich an selbst gesteckten Zielen orientiert. So werden beispielsweise mit Hilfe von Öko-Audits Ziele, Instrumente und Maßnahmen festgelegt, um Umweltauswirkungen der Produktion weiter zu reduzieren. Auch Mitarbeiter werden ermutigt, sich an diesen Prozessen aktiv zu beteiligen. Eine gute Idee, die der Umwelt hilft, ist für den Mitarbeiter Geld wert. Internes Vorschlagswesen ist ein gutes System, Mitarbeiter zu motivieren und die Umwelt zu entlasten.

Systematisches "Umwelt-Controlling"

Foto: fotolia/Smileus

Auf der produktorientierten Seite hat sich die systematische Erfassung umweltrelevanter Daten durchgesetzt. Damit können Unternehmen Auswirkungen auf die Umwelt feststellen und Prozesse sowie Produkte kontinuierlich optimieren. Dabei gilt es, die Umweltrelevanz von Produkten über ihren gesamten Lebensweg zu betrachten. Dies bedeutet eine Erweiterung des Blickwinkels; nicht nur der eigene Standort oder Prozess ist im Focus. Vielmehr können eigene Aktivitäten auch auf das Produkt bis hin zum Konsumenten erweitert werden. Eine Nachhaltige Entwicklung endet eben nicht vor der eigenen Haustür, sondern sie beginnt vor der eigenen Haustür, berücksichtigt den Konsum und endet beim Recycling.

Ganzheitlichkeit gegen "Tunnelblick"

Ansprechpartner

Jörg H. Schäfer

Leiter Recycling und Nachhaltigkeit
Leiter Metallpulver

Tel.: +49 211 4796-170
E-Mail: joerg.schaefer@aluinfo.de

Ökobilanzen

Klimaschutz durch richtige Verpackung

Der Vergleich vom Transport von Getränken macht es deutlich: Im Gegensatz zu Glas-Mehrwegflaschen kann bei Einsatz von Standbodenbeuteln aus Aluminium fast mehr als doppelt soviel Inhalt auf gleichem Raum transportiert werden, was ganz erheblich Emissionen reduziert.

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Wissenwertes

GDA Bibliothek

Seit den 30er Jahren des 20. Jahhunderts werden für den Werkstoff relevante Bücher und Aufsätze gesammelt. Sie ist der Öffentlichkeit zugänglich und enthält neben Literatur zum Werkstoff Aluminium auch Informationen über Magnesium und Titan. In den Bibliotheksarchiven lagert eines der umfangreichsten Informationsangebote zum Thema Aluminium.

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Umweltmanagement

Verantwortung für die Umwelt

Die Bauxit-Abbaugebiete werden von der Aluminiumindustrie systematisch rekultiviert. 70 % der Flächen werden wieder aufgeforstet, 20 % für forst- und landwirtschaftliche Zwecke und 10 % für Erholungs-, Wohn- und Gewerbegebiete erschlossen.

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