Effizienter Umgang mit den Ressourcen unserer Erde

Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen bedeutet, die Ressourceneffizienz zu erhöhen und nicht erneuerbare Ressourcen auch für künftige Generationen zu erhalten. Die Ressourcenschonung der Aluminiumindustrie beginnt mit internen geschlossenen Produktionskreisläufen, also dort, wo Fabrikationsschrotte sowie Betriebs- und Hilfsstoffe in einem Kreislauf geführt werden und reicht bis zur Aufbereitung aluminiumhaltiger Reststoffe.

Materialeinsparungen bei Aluminiumverpackungen

Einen weiteren Beitrag zur Ressourcenschonung liefert die kontinuierliche Reduzierung des Materialeinsatzes bei gleicher Funktionalität - ob Verkehr, Verpackung oder Bau. Beispielsweise benötigt eine Getränkedose aus Alu gegenüber 1980 über 40 % weniger Aluminium. Ähnliches lässt sich auch über andere Produktsegmente sagen, sei es der Motorblock oder das Aluminiumdach. Dabei gilt die einfache Formel: Weniger Material, bedeutet weniger Energie und weniger Rohstoffe, bei der Herstellung und der Anwendung eines Produktes.

Kontinuierliche Senkung des Energiebedarfs

Die Aluminiumindustrie hat den Energieverbrauch ihrer Produktionsprozesse erfolgreich reduziert. Gerade die Primäraluminiumproduktion ist ein gutes Beispiel dafür, wie es die Aluminiumindustrie versteht, ökonomische und ökologische Ziele in Einklang zu bringen.

Waren 1950 noch 21 kWh Strom notwendig, um 1 kg Aluminium zu erzeugen, sind dies heute in neueren Anlagen aufgrund verfahrenstechnischer Verbesserungen nurmehr 13 kWh. Alle Möglichkeiten, den Energieaufwand weiter zu senken, werden genutzt.

Stillstand kann sich eine moderne Industrie auch in anderen Produktionsschritten nicht leisten. Daher steht der Energieaufwand auch bei der Produktion von Aluminiumhalbzeug oder Folien ständig auf dem Prüfstand. "Contineous Improvement" steht auch hier für eine kontinuierliche Reduzierung des Energiebedarfs.

Reduzierung von Emissionen und Abfällen

Eine umweltgerechte Entwicklung verlangt auch die Minderung des Schadstoffaustrages durch Produktionsabläufe, die die Gesundheit der Menschen und die Anpassungsfähigkeit der natürlichen Umwelt gefährden können. In diesem Zusammenhang entsprechen die Produktionsverfahren in Deutschland den global höchsten Standards. Der anlagenbezogene Umweltschutz der Aluminiumindustrie ist vorbildlich.

Ressourceneffizienz

Wie in Produktion und Konsum intelligenter und sparsamer mit den eingesetzten Ressourcen umgegangen werden kann, darüber diskutierten die IG Metall und der GDA e.V. gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) in einem Dialogprojekt. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von innovativen Ansätzen, Ressourceneffizienz von Aluminiumprodukten in Deutschland zu fördern.

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Maßnahmen

Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Leistungsfähigkeit der Aluminiumindustrie auszubauen, die Umwelt zu entlasten und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Ansprechpartner

Jörg H. Schäfer

Leiter Nachhaltigkeit und Recycling

Tel.: +49 211 4796 - 170
Fax: +49 211 4796 - 408
E-Mail: joerg.schaefer@aluinfo.de

Klimavorsorge

Effizienter Energieeinsatz

Eine Möglichkeit eines effizienten Energieeinsatzes zeigt das Fernwärmeprojekt des weltgrößten Aluminiumwalzwerkes Alunorf in Nordrhein-Westfalen. Durch die Nutzung der Abwärme aus der Abgasreinigung von 13 Schmelzöfen wird ein nahe gelegenes Neubaugebiet für 6.500 Menschen mit Wärme versorgt. Die Maßnahme substituiert bis zu 3,9 Mio. Kubikmeter Erdgas und vermeidet so rund 10.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

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Wissenwertes

GDA Bibliothek

Seit den 30er Jahren des 20. Jahhunderts werden für den Werkstoff relevante Bücher und Aufsätze gesammelt. Sie ist der Öffentlichkeit zugänglich und enthält neben Literatur zum Werkstoff Aluminium auch Informationen über Magnesium und Titan. In den Bibliotheksarchiven lagert eines der umfangreichsten Informationsangebote zum Thema Aluminium.

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Umweltmanagement

Verantwortung für die Umwelt

Die Bauxit-Abbaugebiete werden von der Aluminiumindustrie systematisch rekultiviert. 70 % der Flächen werden wieder aufgeforstet, 20 % für forst- und landwirtschaftliche Zwecke und 10 % für Erholungs-, Wohn- und Gewerbegebiete erschlossen.

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