Der Aluminiumpreis

Die Preise für Aluminium werden seit 1978 täglich an der London Metal Exchange (LME) ausgehandelt. Wichtiger Einflussfaktor für den Aluminiumpreis sind die Energiekosten bei der Metallherstellung.

Die Entwicklung des Aluminiumpreises

Die Gewinnung von Primäraluminium durch Schmelzflusselektrolyse hat einen gegenüber manchen anderen Metallen höheren Energiebedarf. Die daraus resultierenden Energiekosten tragen damit wesentlich zum Aluminiumpreis bei. Daher liegt es im wirtschaftlichen Interesse der Aluminiumindustrie, den Energiebedarf und damit auch Energiekosten zu senken.

Die Aluminiumpreise liegen zwar teilweise über jenen anderer Werkstoffe; dieser „Nachteil“ wird bei Aluminium-Anwendungen jedoch mehr als wettgemacht.
So wird beispielsweise im Bereich Verkehr durch die Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge eine deutliche Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen erreicht.

Im Bauwesen ist die konstruktive und gestalterische Vielfalt von Aluminium zugleich die Voraussetzung zur Verwirklichung neuer Ideen bei dauerhafter Stabilität in der Architektur. Die weitgehende Wartungsfreiheit von Aluminiumprodukten trägt zudem zu langfristiger Wirtschaftlichkeit bei.

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Dr. Andreas Postler

Leiter Volkswirtschaft und Statistik

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