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Umweltmanagement
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Die Deutsche Aluminiumindustrie aktiv im Umweltschutz

Umweltorientiertes Handeln ist heute in den Betrieben der Deutschen Aluminiumindustrie ein durchorganisierter Prozess mit klar definierten Verantwortlichkeiten bis hin zur Unternehmensspitze. Ein klar organisiertes Umweltmanagement sorgt dafür, dass die Umweltschutzanforderungen bei allen Planungs-, Durchführungs- und Überwachungsaufgaben systematisch berücksichtigt und Schwachstellen frühzeitig behoben werden.

Kontinuierliche Prozessoptimierungen als Ziel

Umwelt
Ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf dem produktionsorientierten Umweltschutz, der sich aus gesetzlichen Auflagen zur Einhaltung von Betriebsgenehmigungen und Emissionsgrenzwerten ergibt. An die Seite des gesetzlich geregelten Umweltschutzes ist in den vergangenen Jahren verstärkt eine betriebliche Umweltpolitik getreten, die Umweltschutz als aktive Gestaltungsaufgabe sieht und sich an selbst gesteckten Zielen orientiert.

So werden beispielsweise mit Hilfe von Öko-Audits Ziele, Instrumente und Maßnahmen festgelegt, um Umweltauswirkungen der Produktion weiter zu reduzieren. Auch Mitarbeiter werden ermutigt, sich an diesen Prozessen aktiv zu beteiligen. Eine gute Idee, die der Umwelt hilft, ist für den Mitarbeiter Geld wert. Internes Vorschlagswesen ist ein gutes System, Mitarbeiter zu motivieren und die Umwelt zu entlasten.

Systematisches "Umwelt-Controlling"

Auf der produktorientierten Seite hat sich die systematische Erfassung umweltrelevanter Daten durchgesetzt. Damit können Unternehmen Auswirkungen auf die Umwelt feststellen und Prozesse sowie Produkte kontinuierlich optimieren. Dabei gilt es, die Umweltrelevanz von Produkten über ihren gesamten Lebensweg zu betrachten.

Dies bedeutet eine Erweiterung des Blickwinkels; nicht nur der eigen Standort oder Prozess ist im Focus. Vielmehr können eigene Aktivitäten auch auf das Produkt bis hin zum Konsumenten erweitert werden. Eine Nachhaltige Entwicklung endet eben nicht vor der eigenen Haustür, sondern sie beginnt vor der eigenen Haustür, berücksichtigt den Konsum und endet beim Recycling.

Ganzheitlichkeit gegen "Tunnelblick"

Die Aluminiumindustrie begleitet Ökobilanzprojekte wissenschaftlicher Institutionen wie auch von Kunden. Sie trägt damit zu einer Versachlichung von oftmals emotional und politisch kontrovers geführten Umweltdiskussionen bei. Ökobilanzen, Stoffstromanalysen und Öko-Audits beleuchten jedoch nur einen Teilaspekt der Wirklichkeit. Die Identifizierung möglicher Be- und Entlastungspotentiale ist im Einklang mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit immer in gleichem Ausmaß um sozio-ökonomische Aspekte zu ergänzen. Dabei ist der Nutzung eines Produktes und dem Konsum eine wichtige Rolle zugedacht.
 
Ihr Ansprechpartner für diese Seite: Jörg H. Schäfer