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Klimavorsorge
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Schutz unserer Lebensgrundlagen

Die Minderung von Treibhausgasen und der Schutz der Erdatmosphäre gehören zu den wichtigsten Zielen einer nachhaltigen Entwicklung.

Fast 60 % der Energie aus Wasserkraft

Aufgrund des zunächst hohen Energiebedarfs bei der Primäraluminiumerzeugung gilt es, die hierfür notwendige Energie ökologisch und zugleich wirtschaftlich bereitzustellen. Primäraluminiumhütten entstehen heute bevorzugt an Orten mit großen Bauxitvorkommen bzw. wo eine zuverlässige Energieversorgung gewährleistet ist. Bahrain, Dubai und Katar sind Beispiele hierfür.

Primäraluminiumhütten in den Bauxitabbaugebieten beziehen ihre Energie vorzugsausweise aus Wasserkraft. Der an Wasserkraft für die Energieversorgung der Hütten liegt heute bei rund 60%.
Grafik Elektrolyse

Rekultivierung der Bauxit-Abbaugebiete

Rekultivierung
Die Rekultivierung ist integraler Bestandteil des Bauxitabbaus. Bereits vor dem eigentlichen Erzabbau werden geeignete Maßnahmen getroffen, die eine gewünschte Form der Rekultivierung und Folgenutzung ermöglichen und dem ursprünglichen Ökosystem möglichst nahe kommen oder um die ehemaligen Minen für andere Nutzungen geschickt zu machen.
Bei Zielsetzung eines „möglichst ursprünglichen Ökosystems“ fallen Arbeitsschritte an wie:
  • die sorgfältige Entfernung der Vegetation,
  • das Sammeln von Saatgut,
  • das systematische Abtragen von Mutterboden und Abraum,
  • die Zwischenlagerung von Deckschichten.
Im Anschluss daran werden die Bauxitlagerstätten ausgeerzt. Als integraler Bestandteil des Bauxitabbaus folgen anschließend Arbeitsschritte wie:
  • die Anpassung der Geländeform mit dem Auftrag des zwischengelagerten Abraums und des Mutterbodens und
  • die Aussaat (Vegetationsbedeckung).
Weniger als ein Fünftel der Abbauflächen weltweit - etwa 18 % - liegen in Regenwaldgebieten. Dies entspricht einer Fläche von 2,4 Quadratkilometern jährlich. Umgerechnet auf die Gesamtfläche des Regenwaldes sind dies 0,00001 %. Insgesamt werden rund 80% der Bauxitabbauflächen systematisch rekultiviert und weitere 18% für forst- und landwirtschaftliche Zwecke erschlossen.
 
Ihr Ansprechpartner für diese Seite: Jörg H. Schäfer