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Recycling von Aluminiumverpackungen steigt auf Rekordniveau

Verwertungsrate steigt auf Rekordwert von 82,3 %

Aluminium Dosenpakete
15.12.10 - 
Das Recycling von Aluminiumverpackungen in Deutschland hat auf einem hohen Niveau nochmals zugelegt und im Jahr 2009 ein neues Rekordhoch erreicht. Von den im vergangenen Jahr in Verpackungen eingesetzten 91.000 Tonnen Aluminium wurden 74.900 Tonnen verwertet. Dies entspricht einer Recyclingrate von 82,3 Prozent, wie die GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz, in einer aktuellen Studie ermittelt hat. Für Aluminium-Getränkedosen im Pfandsystem geht die GVM von einem Rücklauf von sogar 96 Prozent aus. Dies ist der höchste Wert in Europa. „Die stetig steigenden Recyclingraten für Aluminiumverpackungen in Deutschland zeigen, dass die Aluminiumindustrie sehr erfolgreich daran arbeitet, Wertstoffkreisläufe immer weiter zu schließen. Bei der Getränkedose haben wir inzwischen ein Niveau erreicht, dass vergleichbar ist mit den Recyclingraten im Automobil- und Bausektor“, kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich die positiven Verwertungszahlen.

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin. Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege sind berücksichtigt. „Die jüngsten Zahlen der GVM sind zudem ein Beleg dafür, dass es richtig ist, sich auf die Schließung von Materialkreisläufen zu konzentrieren statt darauf, den Anteil von Recyclingmaterial in Aluminiumprodukten zu erhöhen. Dies trägt nicht zu mehr Nachhaltigkeit oder einer besseren Umwelt bei, denn ein höherer Recyclinganteil in ausgewählten Produkten verändert nicht die Gesamtmenge des zur Verfügung stehenden Recyclingmaterials. Genau darauf kommt es aber an: Die Rücklaufmenge von Wertstoffen insgesamt zu erhöhen, um Ressourcen zu schonen und Energie einzusparen“, erklärte Stefan Glimm, Geschäftsführer des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf.

Beim Recycling von Aluminium können bis zu 95 Prozent der für die Primärerzeugung notwendigen Energie eingespart und damit wertvolle Rohstoffe und Ressourcen geschont werden. Auch der Beitrag zum Klimaschutz durch die Rückgewinnung des Metalls aus Verpackungen ist beträchtlich. Basierend auf den jetzt erreichten Verwertungsraten betragen die jährlichen Einsparungen von Treibhausgasen nach Berechnungen der DAVR etwa 370.000 Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente. Aufwendungen für Sammlung, Aufbereitung und Recycling sowie auftretende Materialverluste wurden berücksichtigt. Das entspricht der kompletten Treibstoffeinsparung von etwa 150.000 Autos auf Deutschlands Straßen.

Ansprechpartner:

Stefan Glimm
Geschäftsführer
Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.
Telefon: 02 11 - 47 96 168
Telefax: 02 11 - 46 96 408
stefan.glimm@aluinfo.de

Hans-Jürgen Schmidt
Geschäftsführer
Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH
Telefon: 02181 - 66 3075
Telefax: 02181 - 66 3090
info@davr.de

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Ihr Ansprechpartner für diese Seite: Georg Grumm