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Materialforschung: Spuren von Strontium machen Aluminium-Motorblöcke fester

Materialforschung
13.07.09 - 
Mit Hilfe eines neuen Untersuchungsverfahren, der so genannten Nano-Tomographie können die Materialforscher jetzt nicht nur chemisch analysieren, welche Atome im Werkstoff enthalten sind. Sie können darüber hinaus auch veranschaulichen, welche Gitterstruktur die Kristalle des Materials haben und welche Nanostrukturen daraus geformt wurden.

Dieses neue Untersuchungsverfahren könnte der Materialforschung neue Impulse geben.  Erste Versuche mit Aluminiumlegierungen führen zu viel versprechenden Ergebnissen.

So konnte die Uni Saarland in Zusammenarbeit mit der Gießereiindustrie erstmals darstellen, wie sich Silizium in den AlSi-Legierungen des Motorblocks aus Aluminium ausbreitet.

Das Ergebnis zeigt: Ob das Aluminium eine gleichförmige Struktur erhält, hängt von ganz wenigen Strontium-Atomen ab. Allein die Zugabe von einigen Millionstel Anteilen Strontium verändert das dreidimensionale Siliziumnetzwerk völlig und steigert am Ende die Festigkeit des Motorblockes deutlich.

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Ihr Ansprechpartner für diese Seite: Georg Grumm