Leichtgewichtige und kostengünstige Aluminiumkabel für Windkraftanlagen
06.09.10 -
Gewichtsersparnis spielt bei Windkraftanlagen eine große Rolle. Zwar haben Kabel und Leitungen am Gesamtgewicht einer Windkraftanlage nur geringen Anteil, aber hier lohnt sich das Abspecken doppelt. Für die Strecke von der Gondel bis zum Fundament bietet Kabelspezialist Nexans Deutschland neben Kupferkabeln auch solche aus Aluminium an. Die für die Turmverkabelung verwendeten Aluminiumkabel sind bei gleichen elektrischen Daten zwar etwas dicker, jedoch kostengünstiger und zudem nur halb so schwer. So können bis zu 35 Prozent der Kosten eingespart werden.Die Anforderungen an die Kabel und Leitungen in einer Windkraftanlage fallen sehr unterschiedlich aus. In der Gondel beispielsweise können Temperaturen von über 60 °C entstehen. Daher sind die Niederspannungs-Loopkabel für den weiten Temperaturbereich von -40 bis 90 °C vorgesehen und so konzipiert, dass sie die vergleichsweise langsamen Drehbewegungen der Gondel verschleißarm mitmachen. Dazu müssen diese nicht nur abriebfest sein, sondern auch eine auf die drehungsbedingte Torsion abgestimmte Isolierung besitzen. Eine hochflexible Leitung würde bei geringer dynamischer Beanspruchung verspröden, ein Kabel für die starre Verlegung wiederum würde sich der Bewegung widersetzen. Daher entwickelte Nexans Isolierstoffe, die sogar bei -40 °C mindestens 2.000 vollständige Torsionszyklen schadlos überstehen.





