GDA ist Partner der internationalen Expertenkonferenz zu nachhaltigem Verbrauch und Produktion
UNEP Center Konferenz zu nachhaltigem Konsum und Produktion
22.11.06 -
Der GDA - Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf, engagiert sich als Partner bei der internationalen Konferenz „Creating Solutions for Sustainable Consumption and Production (SCP)“. An der SCP-Expertenkonferenz, die in Kooperation mit dem Umweltprogramms der Vereinten Nationen am 22. und 23. November in Wuppertal veranstaltet wird, nehmen rund 150 internationale politische Entscheidungsträger sowie wichtige Wissenschaftler und Medienvertreter teil. Der GDA als Repräsentant der deutschen Aluminiumindustrie ist einer der wenigen Industrievertreter auf der SCP-Konferenz und wird im Vortrag „Wege zur Nachhaltigkeit“ den Beitrag der deutschen Aluminiumindustrie für eine wirtschaftlich erfolgreiche, sozial verantwortliche und ökologisch verträgliche Entwicklung präsentieren.Veranstalter der SCP-Konferenz ist das vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie im vergangenen Jahr gemeinsam gegründete „Centre on Sustainable Consumption and Production" (CSCP). CSCP-Geschäftsführer Michael Kuhndt lobt besonders das hohe Engagement des GDAs und seiner Mitgliedsunternehmen, nachhaltiges Handeln in den Betrieben der Aluminiumindustrie schrittweise umzusetzen. „Aluminium ist kostbar und deshalb effizient einzusetzen. Umso erfreulicher ist es, dass insbesondere die deutsche Aluminiumindustrie seit längerem eine führende Rolle in der Diskussion um nachhaltige Produktion einnimmt. Da sich die Aluminiumindustrie auch ihrer Verantwortung und Stärken in der Nutzungsphase bewusst ist, haben wir im GDA einen kompetenten Partner und Redner für die Konferenz gewonnen“, sagt Michael Kuhndt.
Als neue „Denkfabrik“ für weltweit sozialverträgliches und umweltfreundliches Produzieren und Konsumieren gehört nachhaltige Wertschöpfung zur Kernaufgabe des neu gegründeten CSCP. Zudem soll das CSCP dazu beizutragen, die auf dem Johannesburg-Gipfel verabschiedeten Ziele zu konkretisieren und in Handlungsstrategien und konkrete Projekte umzusetzen. Sitz des CSCP ist Wuppertal. Es wird vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft Wupperltal unterstützt.
„Die internationale SCP-Konferenz im Rahmen des UN Marrakesch Prozesses ist ein herausragendes Forum, um im Rahmen unserer Initiative „Aluminium für die Welt von Morgen“ den Dialog mit wichtigen Stakeholder-Gruppen über den Werkstoff Aluminium und seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung fortzusetzen“, erklärt GDA-Geschäftsführer Stefan Glimm. „Die Einladung zur SCP-Konferenz ist Ehre und Anerkennung für die Initiative unserer Industrie, auf allen Ebenen der Produktion zur nachhaltigen und zukunftsgerechten Entwicklung beizutragen“. Die deutsche Aluminiumindustrie habe in ihrem langjährigen Engagement auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit Vorbildfunktion für die europäische und weltweite Aluminiumindustrie. „Wir haben hier Standards entwickelt, die mittlerweile Benchmark für das Handeln der internationalen Aluminiumindustrie sind“, sagt Stefan Glimm.
Der GDA - Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. hat 115 Mitgliedsunternehmen und verfügt damit über einen Organisationsgrad von rund 96 % gemessen an der Produktion der deutschen Aluminiumindustrie. 2005 waren in der deutschen Aluminiumindustrie rund 73.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz der Branche belief sich auf rund 13,9Milliarden Euro. Die Hauptmärkte für Aluminiumprodukte sind der Verkehrssektor mit 43 % Marktanteil, der Bausektor mit 15 %, der Maschinenbau mit 9 % und die Verpackung mit 10 %.





