Fisker Karma: Hybridauto mit Alu-Space-Frame
08.03.10 -
Der amerikanische Autobauer Fisker Automotive zeigt auf dem Genfer Salon 2010 erstmals die technische Basis für sein Hybridmodell Karma. Fisker hat für die Hybrid-Oberklassenlimousine mit Elektroantrieb einen extrem steifen und trotzdem leichten Aluminium-Space-Frame entwickelt. Der Fisker Karma ist weltweit das erste Oberklassenfahrzeug mit PHEV-Technologie (Plug-in Hybrid Electric Vehicle). Fisker Automotive hat den Karma Space Frame um den Serienhybrid-Antriebsstrang Q-Drive herum entwickelt. Q-Drive besteht aus einer 2,0 Liter-Turbolader Motor-/Generatoreinheit, einem Lithium-Ionen-Akkumulator und der im Heck des Fahrzeugs montierten 403 PS starken Antriebseinheit. Der Space-Frame des Karma verfügt über eine hohe Steifigkeit, eingesetzt werden dafür 5000-6000-Aluminium-Serienlegierungen. „Unsere oberste Priorität bei der Entwicklung des Karma Aluminium Space Frame war, dass dieser über extrem hohe Torsionssteifigkeit verfügen und im Hinblick auf die Modellvarianten des Karma leicht veränderbar sein sollte”, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende von Fisker Automotive, Henrik Fisker. Geplant ist, den Fisker Karma als Limousine, Coupé und Cabrio zu bauen.
Eine speziell konstruierte Mittelkonsole, die zentral längs durch das gesamte Fahrzeug verläuft, ist das Rückgrat des Karma. Sie beherbergt nicht nur den Akkumulator, sondern fungiert auch als Torsionswelle, die Front- und Hecksektionen des Fahrzeugs miteinander verbindet. Zur Sicherung einer optimalen Festigkeit ist der Karma Space Frame mit 79 Metern Präzisionsschweißnähten und 1.058 selbst lochenden Nieten verbunden.
Bis 2012 sollen auf die Viertürer-Version des Karma zwei Varianten und eine zweite preisgünstigere Linie umweltfreundlicher Oberklassenfahrzeuge folgen, die in Großserie geplant ist. Der Preis für den Fisker Karma soll in Deutschland bei etwa 75.000 Euro liegen.





