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Aluminiumverpackungen: Recycling schützt das Klima -Verwertungsrate steigt auf neuen Höchstwert von 86,4 %

Aluminium Schrott
25.01.12 - 
Für Aluminiumverpackungen setzt sich der positive Trend beim Recycling fort. Von 91.800 Tonnen im Markt wurden gemäß einer aktuellen Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz im Jahr 2010 79.300 Tonnen verwertet. Dies entspricht einer Recyclingrate von 86,4 %. Speziell für Aluminium-Getränkedosen im Pfandsystem geht die GVM von einem Rücklauf von 96 % aus. Dies ist der höchste Wert in Europa.

„Wir verfügen in Deutschland über gut etablierte Strukturen zur Sammlung und  Verwertung gebrauchter Verpackungen sowie eine hohe Motivation der Bürger zur Mitwirkung. So kann der Wertstoffkreislauf für Aluminium weitgehend geschlossen werden“, kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich die aktuell veröffentlichten Zahlen.

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin. Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege sind berücksichtigt.

“Die aktuellen Zahlen der GVM stellen eine wichtige Kenngröße dar, um die Verbesserung der Umwelteigenschaften zu messen. Dies trägt mehr zur Nachhaltigkeit bei als den Recyclinganteil in bestimmten Aluminiumerzeugnissen zu erhöhen. Die Schließung von Materialkreisläufen ist der richtige Weg zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung“, sagt Christian Wellner, Geschäftsführer des GDA-Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf. 

Beim Recycling von Aluminium können bis zu 95 % der für die Primärerzeugung notwendigen Energie eingespart und damit wertvolle Rohstoffe und Ressourcen geschont werden. Auch der Beitrag zum Klimaschutz ist beträchtlich. Basierend auf den in den letzten Jahren erreichten Verwertungsraten betragen die jährlichen Einsparungen von Treibhausgasen nach Berechnungen der DAVR etwa 420.000 t sogenannter CO2-Äquivalente. Aufwendungen für Sammlung, Aufbereitung und Recycling sowie auftretende Materialverluste wurden berücksichtigt. Das entspricht der kompletten Treibstoffeinsparung von etwa 170.000 Autos auf Deutschlands Straßen.

Ansprechpartner:

Hans-Jürgen Schmidt
Geschäftsführer
Deutsche Aluminium Verpackung
Recycling GmbH
Telefon: 02181 - 66 3075
info@davr.de
Anncathrin Wener
Öffentlichkeitsarbeit
Gesamtverband der
Aluminiumindustrie e.V.
Telefon: 02 11 - 47 96 282
anncathrin.wener@aluinfo.de

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