Metalle pro Klima: Aluminiumindustrie stärkt ihr ökologisches Profil
25.08.08 -
Die deutsche Aluminiumindustrie fühlt sich dem Klimaschutz in besonderer Weise verpflichtet. Dieses Selbstverständnis der Branche gilt es nach außen sichtbar zu machen. Die Unternehmen haben deshalb im Rahmen der NE(Nichteisen)-Metallindustrie eine Klimaschutz- und Energieeffizienz-Kampagne gestartet, welche die Leistungen der Branche und deren Beiträge zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen einer breiten Öffentlichkeit vermitteln soll.Oliver Bell (Hydro Aluminium Deutschland), Vorsitzender der Initiative „Metalle pro Klima“, zählt die klima-relevanten Leistungen der in Deutschland ansässigen Unternehmen auf: Diese haben ihre spezifischen CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2002 um rund 20 Prozent vermindert. Bis 2012 soll die Reduktion des spezifischen Energieverbrauchs 24 Prozent betragen. Bei einzelnen klimarelevanten Spurengasen seien sogar Emissionskürzungen um bis zu 85 Prozent erreicht worden.
Erhebliche Beiträge zur Energieeffizienz und Klimaschonung leisten die hohen Recylingquoten der Metalle. Die uneingeschränkte Wiederverwendbarkeit des Aluminiums macht den Werkstoff nicht nur langfristig verfügbar, sondern reduziert auch den zur Metallerzeugung erforderlichen Energiebetrag. In Deutschland deckt Recyclingaluminium heute den größten Teil des Metallbedarfs.
Nicht zu unterschätzen sind in dieser Hinsicht die Produktvorteile des Aluminiums. Der kontinuierlich steigende Aluminiumanteil in den Verkehrsmitteln ist ein Beleg für die überragende Bedeutung von Aluminium als Kraftstoff sparender Leichtbauwerkstoff. Als effizienter Packstoff schützt Aluminium Lebensmittel vor dem Verderben. Die Anlagentechnik zur Gewinnung von Solarenergie nutzt die vorteilhaften Eigenschaften des Aluminiums. Die Aufzählung ließe sich beliebig fortführen. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass NE-Metalle Problemlöser beim Klimaschutz sind.





