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Gesundheit
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Seit Menschengedenken selbstverständlich

Aluminium ist das am meisten verbreitete metallische Element der Welt und mit circa 8 % am Aufbau der Erdkruste beteiligt. In Form von chemischen Verbindungen unterschiedlichster Art kommt Aluminium in den häufigsten Gesteinsarten, Böden, Trinkwasser sowie in der Pflanzenwelt vor. Aluminium ist ebenfalls in allen Tongesteinen vorhanden und damit Bestandteil mineralischer Kochgefäße schon seit der Frühzeit der Zivilisation. Die Evolution des Lebens und die menschliche Zivilisation haben sich seit jeher in einer aluminiumreichen Umwelt entwickelt. Durch die Nahrungskette findet sich Aluminium in Spuren auch in pflanzlichem und tierischem Gewebe.
Aluminium findet sich beim Menschen in allen Organen und in den Knochen. Besonders hoch ist der Aluminiumgehalt in der Haut, den Haaren sowie der Lunge. Der Aluminiumgehalt der Nahrung eines durchschnittlichen Erwachsenen beträgt je nach Ernährungsgewohnheiten zwischen 3 und 12 Milligramm pro Tag, obwohl in speziellen Fällen Patienten bei Einnahme aluminiumhaltiger Medikamente mitunter mehr als 1000 mg pro Tag - gewöhnlich als Aluminiumhydroxid - zu sich nehmen können.

Schädliche Wirkungen, die von Aluminium ausgehen, sind nicht bekannt. Die Verwendung für die beschriebenen Anwendungsbereiche ist seitens der WHO (Weltgesundheitsorganisation) anerkannt.

Geschirr und Verpackung – nützlich und schützend

Verpackung
Als Folie, Menüschale, Dose und in anderen Gebrauchsformen wird Aluminium in großem Umfang zum Schutz, für die Lagerung, Konservierung und Zubereitung von Speisen und Getränken eingesetzt. An der Luft bildet Aluminium auf der Oberfläche eine Schicht von Aluminiumoxid aus, die sich im pH-Bereich zwischen 4,5 und 8,5 chemisch stabil verhält und damit Aluminium für die Lagerung unterschiedlichster Lebensmittel prädestiniert. Getränke- und Lebensmitteldosen aus Aluminium besitzen zudem noch eine schützende Innenlackierung, um die Lagerzeiten zu verlängern. Diese Polymerschicht bewirkt, dass die in den Nahrungsmitteln und Getränken enthaltenen Säuren und Salze nicht in Kontakt mit dem Metall kommen.

Der zusätzliche Eintrag durch Speisen, die in Aluminiumgeschirr zubereitet werden bzw. durch Aluminiumfolie oder Getränkedosen ist - verglichen mit der natürlichen Aufnahme durch Speisen (3 und 12 Milligramm pro Tag) – eine zu vernachlässigende Größe und beträgt normalerweise etwa 0,1 mg pro Tag.

Aluminium – im Dienst der Gesundheit

Deodorant
Aluminiumpräparate werden in großem Umfang in der Medizin eingesetzt. Am häufigsten kommt die Aluminiumverbindung ‘Aluminiumhydroxid’ zur Anwendung. Sie wird als Antacidum (säurebindendes Mittel) bei der Behandlung von Magengeschwüren und als Phosphatpuffer in Fällen chronischer Niereninsuffizienz eingesetzt. Aluminiumoxidverbindungen werden auch als Füllstoff für Löcher in Zähnen angewendet.

Aluminiumverbindungen findet man außerdem in Deodorantien, Zahnpasta und in Desinfektionsmitteln. Von Aluminiumpräparaten geht keine Gesundheitsgefahr aus. Im Gegenteil - Aluminiumpräparate liefern einen Beitrag zur Genesung und zum Wohlbefinden. Alternative Präparate sind Aluminiumverbindungen unterlegen.

Unser Trinkwasser – aufbereitet mit Aluminium

Aluminium ist ein natürlicher Bestandteil des Oberflächen- und Grundwassers. Weltweit verwendet die Mehrzahl der Wasserwerke Aluminiumsulfat zur Trinkwasseraufbereitung. Flockungsmittel werden eingesetzt, um die im Wasser vorhandenen kleinen anorganischen Partikel sowie Bakterien und andere für den Menschen potenziell gefährliche Organismen zu binden und herauszufiltern.

Ohne den Einsatz von Aluminium ist Trinkwasser häufig wegen des hohen Gehalts anderer natürlicher Substanzen oder vorhandener Krankheitserreger ungenießbar. Für die Beurteilung von Aluminiumgehalten im Trinkwasser werden seitens der WHO keinerlei gesundheitsrelevante Kriterien angeführt.
 
Ihr Ansprechpartner für diese Seite: Jörg H. Schäfer