Aluminium Lexikon – der Werkstoff von A–Z

Webers "Taschenlexikon Aluminium" beinhaltet die wichtigsten Fachbegriffe der Aluminium-Industrie und informiert über Wissenswertes rund um das Thema Aluminium von A wie Alaun bis Z wie Ziehen. Es ist als Einstieg in die Beschäftigung mit dem Werkstoff gedacht.

Schaumaluminium

Wie Kunststoffe kann man auch Aluminium zu einer Art Schaum verarbeiten, indem man der Schmelze ein gasabspaltendes Treibmittel beimengt. Als Treibmittel dienen vorwiegend Metallhydride (Verbindungen, zum Beispiel von Titan und Zirkon mit Wasserstoff). In der Praxis wird Pulver von Legierungen des Aluminiums mit Magnesium oder Silizium mit (bis zu zehn Gewichtsprozent) Treibmittel vermischt und unter Druck geschmolzen. Nach Druckentlastung bilden sich Blasen, deren Durchmesser von der Mitte der Schmelze nach außen hin von etwa 0,4 bis zu sechs Millimetern zunimmt. Die Blasenbildung ist mit einer Ausdehnung verbunden, die bei Erreichen des gewünschten Volumens durch Abschrecken mit Wasser zum Stillstand kommt. Die Dichte des abgekühlten, festen Schaums liegt zwischen 200 und 650 Kilogramm je Kubikmeter (die von gewöhnlichem Aluminium beträgt 2700 Kilogramm je Kubikmeter). Daher schwimmt Aluminiumschaum auf Wasser. Seine Festigkeit nimmt mit der Dichte ab, er lässt sich wie Holz bearbeiten, jedoch nicht schweißen. Mögliche Anwendungen findet er als Kern von Sandwichplatten im Hochbau, als Schwimmkörper, in stoßverzehrenden Elementen zum Beispiel in Autos und, in offenporiger Form, als Filter oder Hitzeschild.

Einfacher und billiger herstellbar, aber mit einer Dichte von 1200 bis 1500 Kilogramm je Kubikmeter mehr als doppelt so schwer, ist "Schwammaluminium": Eine Schmelze von Legierungen des Aluminiums mit Magnesium oder Silizium wird auf Blähton oder Glasschaumkugeln gegossen, worauf sich ein füllstoffhaltiges, schwammartiges Metallgerippe bildet. Als Anwendung sind preisgünstige stoßverzehrende Elemente für Autos und Laufkräne vorgesehen.

Wie Kunststoffe kann man auch Aluminium zu einer Art Schaum verarbeiten, indem man der Schmelze ein gasabspaltendes Treibmittel beimengt. Als Treibmittel dienen vorwiegend Metallhydride (Verbindungen, zum Beispiel von Titan und Zirkon mit Wasserstoff). In der Praxis wird Pulver von Legierungen des Aluminiums mit Magnesium oder Silizium mit (bis zu zehn Gewichtsprozent) Treibmittel vermischt und unter Druck geschmolzen. Nach Druckentlastung bilden sich Blasen, deren Durchmesser von der Mitte der Schmelze nach außen hin von etwa 0,4 bis zu sechs Millimetern zunimmt. Die Blasenbildung ist mit einer Ausdehnung verbunden, die bei Erreichen des gewünschten Volumens durch Abschrecken mit Wasser zum Stillstand kommt. Die Dichte des abgekühlten, festen Schaums liegt zwischen 200 und 650 Kilogramm je Kubikmeter (die von gewöhnlichem Aluminium beträgt 2700 Kilogramm je Kubikmeter).

Daher schwimmt Aluminiumschaum auf Wasser. Seine Festigkeit nimmt mit der Dichte ab, er lässt sich wie Holz bearbeiten, jedoch nicht schweißen. Mögliche Anwendungen findet er als Kern von Sandwichplatten im Hochbau, als Schwimmkörper, in stoßverzehrenden Elementen zum Beispiel in Autos und, in offenporiger Form, als Filter oder Hitzeschild.

Einfacher und billiger herstellbar, aber mit einer Dichte von 1200 bis 1500 Kilogramm je Kubikmeter mehr als doppelt so schwer, ist "Schwammaluminium": Eine Schmelze von Legierungen des Aluminiums mit Magnesium oder Silizium wird auf Blähton oder Glasschaumkugeln gegossen, worauf sich ein füllstoffhaltiges, schwammartiges Metallgerippe bildet. Als Anwendung sind preisgünstige stoßverzehrende Elemente für Autos und Laufkräne vorgesehen.