Aluminium Lexikon – der Werkstoff von A–Z

Webers "Taschenlexikon Aluminium" beinhaltet die wichtigsten Fachbegriffe der Aluminium-Industrie und informiert über Wissenswertes rund um das Thema Aluminium von A wie Alaun bis Z wie Ziehen. Es ist als Einstieg in die Beschäftigung mit dem Werkstoff gedacht.

Produkte

Fertigerzeugnisse aus Aluminium umfassen ein breites Spektrum von der Haushaltfolie über Motorenteile, Schienenfahrzeuge bis zum Karabinerhaken.

Im Unterschied zu Halbzeug (Produkten zwischen Rohstoff und Fertigerzeugnis, zum Beispiel Bleche, Profile) versteht man unter Aluminiumprodukten solche Erzeugnisse oder Teile, die keiner weiteren Bearbeitung (siehe Verarbeitung) mehr bedürfen. Sie sind aufgrund ihrer vielfältigen positiven Eigenschaften in fast allen Bereichen der Technik und des täglichen Lebens anzutref¬fen. Man kann sie unter eine Vielzahl von Bereichen der Aluminiumanwendung einreihen (alphabetisch):

  • Druckplatten für lithografische Anwendungen;
  • Elektronik, zum Beispiel Festplatten, Handygehäuse;
  • Elektrotechnik, zum Beispiel Kabel und Stromschienen;
  • Haushaltswaren und -geräte; zum Beispiel Knoblauchpressen, Pfannen;
  • Hochbau, zum Beispiel Fenster, Türen, Fassaden, Sonnen-lamellen und Bedachungen;
  • Ingenieurbau, zum Beispiel Brücken, Gerüste;
  • Klimatechnik, zum Beispiel Wärmetauscher, Heizkörper;
  • Maschinenbau, zum Beispiel Motorenteile, Gehäuse, Platten, Profile für Bearbeitungsautomaten;
  • Möbel und Raumausstattung;
  • Stahlerzeugung, Granalien zur Desoxidation;
  • Transporttechnik, zum Beispiel Schiffbau, Schienenfahrzeuge, Seilbahnen und Straßenfahrzeuge;
  • Verpackungen, vor allem für Lebensmittel, Kosmetik und Pharmazeutika;
  • Verschiedenes: Aluminiumfarben und Sportgeräte (zum Beispiel Fahrräder, Fußballtore).


Die meisten Aluminiumprodukte weisen eine lange Nutzungsdauer auf, die im Hochbau, Maschinenbau und in der Elektrotechnik mehrere Jahrzehnte umfasst; bei Verpackungen reicht sie von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren.