Aluminium Lexikon – der Werkstoff von A–Z

Webers "Taschenlexikon Aluminium" beinhaltet die wichtigsten Fachbegriffe der Aluminium-Industrie und informiert über Wissenswertes rund um das Thema Aluminium von A wie Alaun bis Z wie Ziehen. Es ist als Einstieg in die Beschäftigung mit dem Werkstoff gedacht.

Maschinenbau

Der Maschinen- und Apparatebau ist in allen industrialisierten Ländern ein bedeutender Wirtschaftszweig. Er stellt in Europa mit rund 14 Prozent einen wichtigen Absatzmarkt für Aluminium dar. Die leichte Bearbeitbarkeit des Aluminiums durch spanabhebende und plastische Formgebung sowie durch Gießen führt zu erheblichen Kosteneinsparungen und damit zu hoher Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu anderen Werkstoffen. Aber auch andere Eigenschaften wie geringes spezifisches Gewicht, verhältnismäßig hohe Festigkeit, gute Korrosionsbeständigkeit und Wärmeleitfähigkeit oder die Nicht-Magnetisierbarkeit sind häufig Gründe für den Einsatz von Aluminium.

Eine Auswahl von Anwendungen:

  • im Apparatebau Behälter, Rohrleitungen und Pumpen für viele Industriezweige, insbesondere für die Chemie-Industrie;
  • Einrichtungen der automatischen Fertigung;
  • in der Feinmechanik Grund- und Führungsplatten;
  • bei Fördermaschinen Förderkörbe und Seilrollen;
  • in der Klimatechnik zum Beispiel Wärmetauscher;
  • in der Papier- und Druckindustrie;
  • in der Robotik zum Beispiel Greifarme;
  • bei Verpackungsmaschinen;
  • im Werkzeug- und Formenbau.