Wuppertaler Schwebebahn setzt auf Aluminium

Die Wagenkästen der weltweit bekannten Wuppertaler Schwebebahn werden nach 40 Jahren durch eine neue Generation von Kabinen aus Aluminium ersetzt. Die Wagenkästen, werden aus Aluminium gefertigt. Durch das eingesetzte Reib-Rühr-Schweißen werden besonders leichte und sichere Bauteile umweltschonend produziert.

6,5-Millionen-Euro-Projekt

Den Auftrag für das 6,5-Millionen-Euro-Projekt hat die Hammerer Aluminium Industries (HAI) in Braunau-Ranshofen erhalten. HAI übernimmt bei diesem Großprojekt die Produktion der Wagenkästen, die aus Aluminium gefertigt werden, und setzt auf das Reib-Rühr-Schweißen, wodurch besonders leichte und sichere Bauteile umweltschonend produziert werden können. Derzeit befindet sich das Projekt in der Konstruktionsphase. Der erste Schwebebahnzug soll im Sommer 2014 in Betrieb gehen, bis 2015 sollen die insgesamt 31 Züge ausgetauscht werden. Koordiniert wird das Projekt durch die Düsseldorfer Firma Vossloh Kiepe, zusammengebaut werden die Teile der Wagenkästen von einer Vossloh-Tochtergesellschaft in Valencia.

Wahrzeichen der Stadt

Die im März 1901 in Betrieb gegangene Wuppertaler Schwebebahn ist eine hochhängende Einschienenbahn. Eine einzige durchlaufende Schiene dient allen Zügen als Fahrbahn, die Wagenkästen hängen darunter. Die Hochbahn durchquert die Stadt Wuppertal von Nord-Osten nach Süd-Westen und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Sie steht seit 1997 unter Denkmalschutz. Da die Wagenkästen „frei“ nach unten in der Luft hängen, ist ein geringes Gewicht der Bahnkabinen essentiell erforderlich. Durch die Verwendung von Aluminium und das Reib-Rühr-Schweißverfahren erzielt HAI eine deutliche Gewichtsminderung. HAI produziert jährlich rund 40.000 Tonnen Aluminium-Profile und beschäftigt rund 670 Mitarbeiter.

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Georg Grumm

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