Verwertung von Aluminiumverpackungen steigt weiter

Die Verwertungsmenge gebrauchter Aluminiumverpackungen hat im Jahr 2013 nochmals zugelegt. Von den im deutschen Markt eingesetzten 98.300 Tonnen Aluminiumverpackungen wurden 87.500 Tonnen stofflich verwertet, wie die GVM in einer aktuellen Studie ermittelt hat.

Die Recyclingrate steigt kontinuierlich

Die Verwertungsmenge gebrauchter Aluminiumverpackungen hat im Jahr 2013 nochmals zugelegt. Von den im deutschen Markt eingesetzten 98.300 Tonnen Aluminiumverpackungen wurden 87.500 Tonnen stofflich verwertet, wie die GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz, in einer aktuellen Studie ermittelt hat. Dies entspricht einer Recyclingrate von 89 Prozent.

„Die stoffliche Verwertung von Aluminiumverpackungen ist - in Verbindung mit hoher Materialeffizienz und perfektem Produktschutz - ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung“, kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich die Recycling-Bilanz der GVM. „Aluminiumverpackungen werden in Deutschland über die gelbe Tonne gesammelt und dann in Sortieranlagen mit Wirbelstromscheidern aussortiert oder über das Pfandsystem mit hoher Effizienz verwertet. Die erreichte Recyclingrate ist ein Spitzenwert in Europa.“

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin. Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege werden berücksichtigt.

„Durch seine Werkstoffeigenschaften trägt Aluminium als Verpackungsmittel wesentlich zu einem nachhaltigen, ressourceneffizienten Konsum bei“, sagt Christian Wellner, Geschäftsführer des GDA - Gesamtverband der Aluminiumindustrie, Düsseldorf. „Das Recycling von Aluminiumverpackungen und die Schließung von Materialkreisläufen liefern einen wichtigen Beitrag zum effizienten Umgang mit Ressourcen und zum Umweltschutz. Mit dem erneuten Rekordergebnis bei der Verwertung von Aluminiumverpackungen wird die Nachhaltigkeitsperformance des Werkstoffs weiter verbessert.“

Recycling spart Energie und schont die Umwelt

Beim Recycling von Aluminium können bis zu 95 Prozent der für die Primärerzeugung notwendigen Energie eingespart und damit wertvolle Rohstoffe und Ressourcen geschont werden. Auch der Beitrag zum Klimaschutz durch die Rückgewinnung des Metalls aus Verpackungen ist beträchtlich. Basierend auf den jetzt erreichten Verwertungsmengen betragen die jährlichen Einsparungen von Treibhausgasen nach Berechnungen der DAVR mehr als 420.000 Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente. Aufwendungen für Sammlung, Aufbereitung und Recycling sowie auftretende Materialverluste wurden berücksichtigt.

Das entspricht dem gesamten Treibstoffverbrauch von über 15.000 in 2014 neu zugelassenen Autos auf Deutschlands Straßen über deren komplette Lebensdauer alleine aus dem Recycling von gebrauchten Aluminiumverpackungen. Basis der Berechnungen waren Verbrauchsdaten des Kraftfahrzeug-Bundesamtes sowie die in 2013 aktualisierten Ökobilanzdaten für Aluminium.

Ansprechpartner

Georg Grumm

Leiter Information und Kommunikation

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