Tubenproduktion in 2015 auf hohem Niveau stabil

Die European Tube Manufacturers Association (etma) legt Zahlen für das abgelaufene Jahr 2015 vor. Die Gesamtproduktion aller in der etma zusammengeschlossenen Hersteller lag mit 10,5 Milliarden Tuben exakt auf der Marke des Vorjahres und zeigte sich damit auf hohem Niveau stabil.

Werte zeigen nur leichte Ausschläge

Unverändert bleiben auch seit einigen Jahren die Anteile der einzelnen Tubenarten am Gesamtmarkt. Tuben aus Aluminium behaupten mit rund 40 Prozent den höchsten Anteil. Laminattuben tendierten in 2015 ein wenig stärker und liegen nun knapp über 30 Prozent, Kunststofftuben verloren hingegen leicht und fallen erstmals unter die Marke von 30 Prozent.

Die meisten der produzierten Tuben gehen wie in den Vorjahren in den Kosmetikmarkt, ihr Anteil liegt bei knapp 44 Prozent. Tuben für den pharmazeutischen Bereich mit fast 22 Prozent und Zahnpastatuben mit rund 20 Prozent rangieren auf vergleichbarem Niveau. Der Lebensmittelsektor nimmt etwa 9 Prozent auf, während die Tubenproduktion für industrielle Anwendungen und den Haushaltsbereich bei knapp 5 Prozent liegt.

An einer weiter erfolgreichen Performance der Tube gibt es aufgrund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften in der europäischen Tubenindustrie kaum ernsthafte Zweifel. Gründe dafür sind in erster Linie der exzellente Produktschutz, den die Tuben bieten, ihre hohen Hygienestandards und die hervorragende Verbraucherfreundlichkeit. Dazu kommen im Vergleich mit vielen anderen Verpackungsalternativen ein nahezu unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis und die beispielhafte Ressourceneffizienz der Tube.

„Ich denke, dass die Europäische Tubenindustrie mit diesem Ergebnis wieder einmal ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll beweisen konnte“, so das zufriedene Fazit von etma-Generalsekretär Gregor Spengler.

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