TRIMET kehrt zurück in die Gewinnzone

Mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,3 Milliarden) hat die Trimet Aluminium SE das Geschäftsjahr 2012/2013 abgeschlossen. Mit einem Jahresergebnis von 1,7 Millionen Euro kehrte das mittelständische Unternehmen in die Gewinnzone zurück.

Ausbau bestehender und Erschließung neuer Projekte geplant

Trotz des leichten Umsatzrückgangs verzeichnete der Werkstoffspezialist eine nachhaltig gute Auftragslage insbesondere im Automotive-Bereich. Trimet produzierte mit 1.924 Mitarbeitern an seinen Standorten nahe der 500.000 Tonnen Kapazitätsgrenze. Im laufenden Geschäftsjahr baut das Familienunternehmen seinen Automotive-Bereich weiter aus und will mit der Übernahme zweier Werke in Frankreich neue Geschäftsfelder erschließen.

Der leichte Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr ist auf die zuletzt niedrigen internationalen Aluminiumpreise zurückzuführen. Zudem stand infolge der Erneuerung von Elektrolyseöfen nicht die volle Produktionskapazität zur Verfügung. Trimet verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr eine ungeminderte Nachfrage der Transport-, Bau- und Verpackungsindustrie nach spezialisierten Aluminiumlegierungen und -halbzeugen.

„Unsere Auftragsbücher sind gefüllt, und ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. Gegenüber dem Jahr 2010 wird sich der weltweite Bedarf an Aluminium bis 2020 verdoppeln“, sagt Dr. Martin Iffert, Vorsitzender des Vorstands der Trimet Aluminium SE. Um den anhaltend großen Bedarf an Hüttengusslegierungen bedienen zu können, hat Trimet mit einer neuen Masselgießanlage ihre Kapazitäten in diesem Bereich nahezu verdoppelt. Insgesamt investierte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr fast 40 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung seiner Produktionsanlagen.

Ein wichtiger Wachstumsmarkt ist der Fahrzeugbau

Neben spezialisierten Legierungen fertigt Trimet für die Automobilindustrie Motorblöcke, Getriebe- und Kupplungsgehäuse, Mechatronikteile für Getriebe, Struktur- und Fahrwerksteile sowie Druckgussgehäuse. Als Wachstumstreiber erweist sich trotz abgeschwächtem Pkw-Absatz der steigende Bedarf an Strukturteilen aus Aluminium.

Der Unternehmensentwicklung komme auch zugute, dass die Politik Wettbewerbshemmnisse abgebaut habe, so Iffert. Mit der Umsetzung der europäischen Kohlendioxid-Emissionsrichtlinie erhält Trimet seit Januar 2013 eine Teilkompensation der bislang im Strompreis enthaltenen CO2-Kosten. Im Rahmen der Abschaltlastverordnung erhält das Unternehmen eine Vergütung für seinen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes.

Die Aluminiumhütte der Trimet in Hamburg ist der weltweit erste Industriebetrieb außerhalb der Energieversorgungsbranche, der an der Primärregelreserve zur Sicherung der Netzstabilität teilnimmt. Damit leistet Trimet einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Übertragungsnetze für die Stromversorgung.

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