Neue Studie zu ökologischen Leistungen des dualen Systems vorgestellt

Das duale System leistet bereits heute einen erheblichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz – und es könnte bei entsprechenden Rahmenbedingungen noch viel mehr leisten. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie des Öko-Instituts und "der Grüne Punkt".

Duales System entlastet Umwelt und Klima

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Das duale System leistet bereits heute einen erheblichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz – und es könnte bei entsprechenden Rahmenbedingungen noch viel mehr leisten. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie zu ökologischen Leistungen und Potenzialen des dualen Systems, die das Öko-Institut und der Grüne Punkt in Berlin vorgestellt haben.

Das duale System entlastet die Atmosphäre Jahr für Jahr um 3,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Davon gehen allein 1,9 Millionen Tonnen auf die Verwertung der Leichtverpackungen (Gelbe Tonne, Gelber Sack) zurück. „Die Verwertung von Leichtverpackungen hat schon heute die beste Klimabilanz aller Siedlungsabfallarten“, sagt Günter Dehoust, Studienleiter des Öko-Instituts. „Sie trägt pro Tonne 19 Mal mehr zum Klimaschutz bei als die Entsorgung des Restmülls.“ Unter diese Leichtverpackungen fallen auch Aluminium- und Verbundverpackungen.

Der ökologische Beitrag könnte noch erheblich gesteigert werden. In verschiedenen Szenarien hat das Öko-Institut berechnet, wie sich der Einsatz besserer Sortiertechnik, die Erleichterung der Sortierung in den Haushalten und die Ausweitung des dualen Systems auf weitere Abfälle – sogenannte „stoffgleiche Nichtverpackungen“ – auswirken würden.

Die Studie „Recycling ist Zukunft – ökologische Leistungen und Potenziale des dualen Systems“ des Öko-Instituts im Auftrag des Grünen Punkts zieht eine Bilanz der Entwicklung des dualen Systems von 1990 bis 2014.

Ansprechpartner

Georg Grumm

Leiter Information und Kommunikation

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