Neue Juckelbrücke über die Wupper ist aus Aluminium

Die sogenannte „Juckelbrücke“, die zwischen den nordrhein-westfälischen Städten Leichlingen und Solingen über die Wupper führt, ist aus Aluminium gefertigt. Zur besseren Einbindung in die Landschaft sowie zum Schutz der Oberflächen wurde die Brücke bronzefarben eloxiert.

Sehr geringer Wartungsaufwand spricht für Aluminium

Die sogenannte „Juckelbrücke“, die zwischen den nordrhein-westfälischen Städten Leichlingen und Solingen über die Wupper führt, ist aus Aluminium gefertigt. Die Fachwerktrogbrücke mit einer Nutzlast von 500 kg/m² wurde von den Experten der Peter Maier Leichtbau (PML) GmbH, Singen, parallel zu den Baumaßnahmen vor Ort im Werk vormontiert und innerhalb weniger Stunden am vorgesehenen Standort auf die Widerlager gesetzt.

„Der Name der Juckelbrücke geht auf eine an Seilen aufgehängte, ‚juckelnde‘, also wackelnde Konstruktion zurück, die bis in die 1920er Jahre über die Wupper geführt hat“, erklärt Tycho Kopperschmidt, Projektleiter bei den Technischen Betrieben Solingen, der für die Planung, Genehmigung und Baudurchführung des Brückenneubauprojektes verantwortlich war. Da die alte Konstruktion nicht mehr zu sanieren war, entschloß man sich zu dem Neubau der Brücke. die Wahl fiel schließlich wegen des besonders geringen Wartungsaufwands des Materials auf ein Aluminiummodell. „Es handelt sich um eine Fachwerktrogbrücke mit einem Gehbelag aus Aluminiumplattformen, der mit Polyurethan rutschfest beschichtet ist. Das Geländer besteht aus 40 x 20 mm großen Aluminiumstäben mit Handlaufschale“, erklärt Jörg Petrowski, Vertriebsleiter Brückenbau bei PML. Der Oberbau der neuen Zweifeld-Brücke wiegt dank des Materials Aluminium nun circa 11 t bei einer reduzierten Länge von circa 47 m.

Dezente Farbgebung erhält viel Zuspruch

Zur besseren Einbindung in die Landschaft sowie zum Schutz der Oberflächen wurde die Brücke bronzefarben eloxiert. Die Farbgebung des Oberbaus in Bronze wurde nicht nur von den Landschaftsschutzbehörden, sondern auch von der Bevölkerung positiv aufgenommen. „Das Bauwerk fügt sich sehr harmonisch ins Landschaftsbild ein“, so Kopperschmidt. „Eine silbergraue Aluminiumbrücke wäre wohl deutlich weniger dezent gewesen. Im Vergleich zur vorherigen Betonbrücke wirkt die jetzige Fachwerkkonstruktion außerdem sehr filigran.“

Ansprechpartner

Georg Grumm

Leiter Information und Kommunikation

Tel.: +49 211 47 96 - 160
E-Mail: georg.grumm@aluinfo.de