Jaguar mit wichtigem Recycling-Meilenstein

Im Rahmen des Recylingprojekts „Realcar“ hat Jaguar Land Rover im Geschäftsjahr 2015/16 über 50.000 Tonnen Aluminium-Produktionsschrotte wiederverwertet und in den Produktionsprozess zurückgeführt. Das entspricht laut Jaguar dem Gewicht von rund 200.000 Karosserien des Jaguar XE.

Recyclingkonzept verwertet Aluminiumschrott

Im Rahmen des Recylingprojekts „Realcar“ (Recycled Aluminium Car) hat Jaguar Land Rover im Geschäftsjahr 2015/16 über 50.000 Tonnen Aluminium-Produktionsschrotte wiederverwertet und in den Produktionsprozess zurückgeführt. Das entspricht laut Jaguar dem Gewicht von rund 200.000 Karosserien des Jaguar XE. Gleichzeitig wurden so 500.000 Tonnen CO2-Äquivalent eingespart, da kein Primärmaterial eingesetzt wurde.

An dem „Realcar“-Projekt sind elf britische Presswerke beteiligt. Sie haben ein geschlossenes Recyclingsystem eingeführt, bei dem die Schrotte gesondert in den Herstellungsprozess zurückgeführt werden. Dazu hat Jaguar Land Rover mehr als neun Millionen Euro in die eigenen Presswerke in Halewood, Castle Bromwich und Solihull investiert, um dort moderne Trennsysteme zu installieren. Mit ihnen werden die Produktionsschrotte gesammelt und dann dem Umschmelzprozess zugeführt. Dieser Prozess reduziert laut Jaguar den Ausschuss und ermöglicht eine gleichbleibend hohe Materialqualität und Wertschöpfung.

Im Rahmen des „Realcar“-Projekts entwickelte Novelis eine auf recyceltem Aluminium basierende Legierung, die eine Recyclinganteil von bis zu 75 Prozent enthalten kann. Die Legierung RC5754 eignet sich vor allem für die Herstellung von Strukturbauteilen in der Serienproduktion im Karosseriebau. Im Jahr 2014 war der Jaguar XE das weltweit erste Fahrzeug, bei dem die neue Aluminiumlegierung zum Einsatz kam, heute kommt die Legierung auch in den Karosserien des XF und des F-Pace zum Einsatz. „Mit innovativen Projekten wie „Realcar“ demonstrieren wir unser Bekenntnis zu den von uns gesteckten Nachhaltigkeitszielen. Die bislang erreichten Erfolge sind ein wichtiger Schritt, um das Ziel zu erreichen, bis 2020 den Anteil von recyceltem Aluminium in den Karosserien unserer Fahrzeuge auf bis zu 75 Prozent zu steigern“, sagt Nick Rogers, Vorstand Globales Engineering.

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