IKB: Weltaluminiumproduktion steigt 2013 auf über 46 Millionen Tonnen

Die IKB Deutsche Industriebank, Düsseldorf erwartet für 2013 bei der Produktion von Primäraluminium weltweit einen Zuwachs auf über 46 Millionen Tonnen. Zu dieser Einschätzung kommt die IKB in ihrem Rohstoffpreistrend Oktober 2013.

Entwicklung unter Einfluss verschiedener Faktoren

Laut IKB war die weltweite Primäraluminiumproduktion bis Ende August 2013 von der Ausweitung in China (+10 %) geprägt, wodurch Rückgänge in anderen Regionen kompensiert wurden. Die Lagerbestände an der LME betrugen zuletzt knapp 5,4 Mio. t, die an der SHFE rd. 0,23 Mio. t. Investive Anleger hätten ihre Kontrakte in Erwartung von Preisanhebungen um rund 30 % ausgeweitet. Allerdings würden die Lagerbestände das Preisanhebungspotenzial begrenzen, so die IKB.

Die Weltrohstoffe haben laut IKB im Verlauf leicht zugelegt (+0,3 %). Aufgrund einer minimalen Aufwertung des Euro kam es in Inlandswährung zu einer Seitwärtsbewegung. Vor allem in der ersten Hälfte des Septembers waren die Märkte stark in Sorge wegen einer möglichen militärischen Intervention in Syrien. Für die nächsten Wochen schauen die internationalen Rohstoffmärkte jedoch auf die Entwicklung in den USA. Sollte sich die Haushaltssperre länger hinziehen, wäre damit ein Kaufkraftentzug und ein geringerer privater Verbrauch, der vor allem auch den Rohölabsatz treffen könnte, verbunden.

Da ohne eine nachhaltige Beendigung des Haushaltsstreits den USA zur Mitte des Oktobers auch die temporäre Zahlungsunfähigkeit droht, könnte dies die Preise auch für wichtige Industrierohstoffe trotz eines verbesserten wirtschaftlichen Umfelds unter Druck bringen, so die IKB.

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