Hydro legt Grundstein für neue Recyclinganlage

Hydro hat den Grundstein zu einer neuen Recyclinganlage für gebrauchte Getränkedosen in seinem Rheinwerk Neuss gelegt. Die neue Anlage wird die im Werk bestehende Jahreskapazität beim Recycling auf rund 100.000 Tonnen verdoppeln.

Getränkedosen können bald in Neuss recycled werden

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Der norwegische Aluminiumkonzern Hydro hat den Grundstein zu einer neuen Recyclinganlage für gebrauchte Getränkedosen in seinem Rheinwerk Neuss gelegt. Die neue Anlage wird die im Werk bestehende Jahreskapazität beim Recycling auf rund 100.000 Tonnen verdoppeln und eine große Vielfalt von Dosenschrott verarbeiten. Hydro investiert etwa 45 Millionen Euro in das Projekt und schafft rund 40 neue Arbeitsplätze. Die neue Recyclinganlage soll Anfang 2016 fertiggestellt sein.

„Wir installieren weltführende Technologie zum Sortieren gebrauchter Produkte und werden so ein besserer Recycler. Die neue Anlage ist auf 50.000 Tonnen gebrauchte Getränkedosen im Jahr ausgelegt, das macht uns zu einem größeren Recycler und einem grüneren Unternehmen. Denn durch Aluminiumrecycling sparen wir 95 Prozent der Energie, die das einmalige Erzeugen von Aluminium erfordert, und bescheren der Ressource Aluminium ein neues Leben“, sagte Konzernvorstand Kjetil Ebbesberg, Leiter des Geschäftsfeldes Rolled Products.

Ebbesberg fügte hinzu: „Über die UBC-Recyclinganlage hinaus stärken wir unser magisches Aluminiumdreieck Grevenbroich-Rheinwerk-Alunorf zurzeit auch mit der 130-Millionen-Euro-Investition in eine neue Anlage für Fahrzeugkarosseriebleche in Grevenbroich sowie durch die Erweiterung der Produktionskapazität in unserem Beteiligungswerk Alunorf in Neuss, wo Hydro gemeinsam mit unserem Partner Novelis mehr als 80 Millionen Euro in die Kapazitätserweiterung steckt.“

Ehrengäste bei der Zeremonie, an der Spitze Bundesminister Hermann Gröhe, lobten das Bekenntnis der Hydro zu Deutschland, speziell zu NRW und dem Rheinkreis Neuss, als Industriestandort.

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