Getränkedosen weiter im Aufwind

Die Getränkedose findet hierzulande immer mehr Anhänger. In den ersten drei Quartalen 2013 verzeichnete der europäische Verband der Getränkedosenhersteller BCME (Beverage Can Makers Europe) in Deutschland verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Absatzplus von 1,3 Prozent.

WM-Jahr sorgt für noch mehr Beliebtheit der Getränkedosen

Insgesamt wurden von Januar bis September 2013 in Deutschland 1,069 Milliarden Getränkedosen verkauft. Insbesondere der Trend zum Bier-Konsum aus der Getränkedose setzt sich weiter fort. Der Verkauf der im Inland produzierten Bier-Getränkedosen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent. Damit kann dieses Segment, das schon in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum zeigte, weiter zulegen. Und das, obwohl der Gesamtabsatz für Bier in Deutschland rückläufig ist. Inzwischen gibt es ein breites Angebot an verschiedenen Bieren und Bier-Mixgetränken in der Getränkedose. Diese Vielfalt sorgt für eine immer größere Akzeptanz bei den Kunden. Die Getränkedose ist zudem bruchsicher, was sie gerade bei Großveranstaltungen zur gefragten Getränkeverpackung macht. „Das WM-Jahr 2014 wird gerade bei den Getränkedosen mit Bier für zusätzlichen Auftrieb sorgen“, sagt Uwe Stoffels, Sprecher von BCME. „Denn sowohl bei der privaten WM-Party als auch auf der Fanmeile ist die Dose die beste Wahl, wenn es um Sicherheit und gekühlten Trinkgenuss geht. Zudem werden die großen Getränkemarken sicherlich wieder Sondereditionen zum Fußballevent herausbringen, die das Geschäft zusätzlich beleben.“

Dosen sind besser für die Umwelt

Dem steigenden Kundenwunsch nach Getränkedosen kommen auch immer mehr Handelsketten nach. So nahm 2013 auch Lebensmittel-Discounter Norma Getränke in Dosen ins Sortiment. Dabei profitiert der LEH nicht nur von der guten Stapelbarkeit und dem geringen Platzbedarf. Auch bei der Anlieferung sind diese Eigenschaften von Vorteil. Denn ein Lastwagen voll mit Getränkedosen transportiert im Vergleich zu einem Lkw, der Getränke in Flaschen befördert, durchschnittlich die doppelte Menge Flüssigkeit. Und das ist durch den verringerten CO2-Ausstoß auch noch gut für die Umwelt.

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