GDA-Nachbar glänzt mit Aluminiumfassade

Direkt gegenüber dem Haus der Metalle in Düsseldorf, dem Sitz des GDA, glänzt der neue Gebäudekomplex Bonneshof Office Center B.O.C. in einer modernen Aluminiumfassade. Es kamen verschiedene Fassadenvarianten auf Basis des Schüco Systems AWS 75 BS.HI als Sonderkonstruktion zum Einsatz.

Das Bonneshof Office Center (B.O.C.) bekommt neue Fassade

Direkt gegenüber dem Haus der Metalle in Düsseldorf, dem Sitz des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, glänzt der neue Gebäudekomplex Bonneshof Office Center B.O.C. in einer modernen Aluminiumfassade. Das fünfgeschossige Bürogebäude mit Staffelgeschoss und Tiefgarage wurde nach Plänen von RKW Rhode Kellermann Wawrowski Architektur + Städtebau von der Quantum Immobilien AG als Generalübernehmer realisiert und Anfang 2014 fertiggestellt. Die zweischichtige Fassade des Neubaus mit ihrer Optik aus schachbrettähnlich angeordneten Rechtecken ist durch einen regelmäßigen Rhythmus aus Glaselementen mit vorgehängten Sonnenschutzpaneelen und Photovoltaikmodulen geprägt. Dabei kamen verschiedene Fassadenvarianten auf Basis des Schüco Aluminiumsystems AWS 75 BS.HI als Sonderkonstruktion zum Einsatz.

An den sonnenexponierten Fassadenseiten wurden kristalline bauwerkintegrierte Photovoltaikmodule (BIPV) von Schüco in die doppelte Fassade integriert. Durch einen annähernd vollständigen Vorfertigungsgrad der Elementfassade durch den Fassadenbauer Haskamp Metallbau Fassadentechnik konnte die Montage und Verschaltung der Module vor Ort innerhalb kürzester Zeit stattfinden.

Schwierigkeiten erfolgreich gemeistert

Die Elementfassade basiert auf Sonderausführungen des Schüco Aluminiumsystems AWS 75 BS.HI, hochwärmegedämmt mit Blocksystem-Profilen. Der U-Wert der Gesamtfassade liegt bei 1,3 W/(m2K), der des Glases bei 1,0 W/(m2K). Die reliefartige Elementfassade des Hauptgebäudes ist durch den Wechsel von Glasfassade und der vorgehängten Paneele geprägt. Abgestimmt auf Himmelsrichtung, Sonneneinstrahlung und Innenraum wurden in dieser äußeren Schicht schwarze „Photovoltaikgläser“ und weiß bedruckte „Sonnenschutzgläser“ eingesetzt.

Die Schwierigkeit der Sonderkonstruktion des Fassadenelements lag in der Abtragung der hohen Lasten aus den vorgehängten Paneelen sowie der zusätzlich anfallenden Windkräfte. Eine weitere Herausforderung bestand in der anspruchsvollen Entwicklung des Rahmens der Photovoltaikelemente, da sowohl eindringendes Wasser abgeführt werden musste als auch eine verdeckt geführte Verkabelung erforderlich war.

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Georg Grumm

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