Europäische Tubenindustrie setzt Wachstum fort

In 2013 konnten die in der European Tube Manufacturers Association (etma) organisierten Hersteller von Aluminium-, Kunststoff- und Laminattuben wieder ein Wachstum von ein Prozent erzielen. Für 2013 liegt die Gesamtproduktion der etma-Mitglieder bei annähernd 10,5 Milliarden Tuben.

Stabile und langfristige Entwicklung

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Selbst im wirtschaftlich schwierigen Jahr 2013 konnten die in der European Tube Manufacturers Association (etma) organisierten Hersteller von Aluminium-, Kunststoff- und Laminattuben wieder ein Wachstum von ein Prozent erzielen. Für 2013 liegt die Gesamtproduktion der etma-Mitglieder bei annähernd 10,5 Milliarden Tuben; eine Bestätigung des stabilen Aufwärtstrends, der seit dem Jahr 2010 beständig anhält. Das Marktwachstum liegt damit leicht über den Steigerungsraten des europäischen Bruttoinlandsprodukts, der europäischen Industrieproduktion und des privaten Konsums. Mit dem Ergebnis mehr als zufrieden zeigt sich Gregor Spengler, Generalsekretär der etma: „Was uns zuversichtlich stimmt, ist die stabile langfristige Entwicklung der Tube in einem immer noch schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Aber es geht uns nicht so sehr um immer neue Rekorde, sondern vielmehr um die Positionierung der Tubenindustrie als zuverlässiger Partner im umkämpften europäischen Verpackungsmarkt. Unsere Mitgliedsfirmen haben in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie die Forderungen ihrer Kunden nach immer kürzeren Produktionszeiten und kleineren Losgrößen, nach immer flexibleren Lieferkonditionen bei gleichzeitig steigenden Qualitätsansprüchen vollauf erfüllen können. Möglich wird das durch eine strikte Kundenorientierung, ständige Optimierung der Produktionsabläufe, Investitionen in Forschung und Entwicklung und die enorme Kreativität und Innovationskraft unserer Mitgliedsunternehmen. Das alles lässt uns insgesamt positiv in die Zukunft schauen.“

Aluminiumtuben machen 40 Prozent aus

Auch die Marktanteile der einzelnen Tubenarten erweisen sich als äußerst stabil. Aluminiumtuben machen 40 Prozent der gesamten europäischen Produktion aus, dahinter rangieren Tuben aus Laminat und Kunststoff mit je circa 30 Prozent nahezu gleichauf. Die meisten Tuben werden an die Kosmetikindustrie geliefert, hierhin fließen mehr als 40 Prozent der gesamten Produktion. Mit jeweils leicht über 20 Prozent folgen der Zahnpflege- und pharmazeutische Markt. Knapp 10 Prozent entfallen auf Lebensmittel, während Produkte für den Haushalt und für industrielle und technische Anwendungen die restlichen rund 5 Prozent ausmachen.

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