Best Practice Award 2016 für Energieeffizienz vergeben

Die Unternehmensinitiative Metalle pro Klima hat zum ersten Mal den Best Practice Award vergeben. Ausgezeichnet in der Kategorie Prozesse wurden die Unternehmen Trimet Aluminium, Aluminium Norf und KME Germany für vorbildliche Energie- und Ressourceneffizienz.

Erste Auszeichnung

Die Unternehmensinitiative Metalle pro Klima hat zum ersten Mal den Best Practice Award vergeben. Ausgezeichnet in der Kategorie Prozesse wurden die Unternehmen Trimet Aluminium, Aluminium Norf und KME Germany für vorbildliche Energie- und Ressourceneffizienz. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin übergab die Preise bei einer Veranstaltung in Essen. Allein durch die Best Practice-Beispiele der drei Gewinner-Unternehmen werden insgesamt über 90.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Das entspricht dem jährlichen CO-Austoß von über 4.000 Haushalten.

Drei weitere Unternehmen erhielten eine Urkunde für ausgezeichnete Energie- und Ressourceneffizienz. Dabei handelte es sich um Otto Fuchs, Kemper und Berzelius. Ihre Punktzahl lag nur geringfügig unter der der Preisträger. Der Best Practice Award wird in den Kategorien Prozesse und Produkte vergeben. Zu einem späteren Zeitpunkt werden noch die besten Produkte ausgezeichnet, die es den Abnehmerindustrien Elektrotechnik, Fahrzeug- und Maschinenbau sowie Bauwirtschaft ermöglichen, energieeffiziente und klimaschonende Endprodukte zu fertigen.

Der „Best-Practice Award“ wurde zum ersten Mal von Metalle pro Klima vergeben. Zuvor hatte die ÖKOTEC Energiemanagement GmbH sämtliche Best-Practice Beispiele der Unternehmen geprüft und anhand der Haupt-Kriterien Energieeinsparung, Schwierigkeitsgrad, innovationsgrad, Langzeitwirkung und Übertragbarkeit die besten Beispiele identifiziert.

„Die ausgezeichneten Unternehmen zeigen, dass Ressourcen- und Energieeffizienz in der Nichteisen-Metallindustrie sehr ernst genommen werden“, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin in seiner Rede. „Sie liefern neue wissens- und technologiebasierte Antworten für den Klimaschutz und sind ein starkes Signal für NRW als führender Standort der Nichteisen-Metallindustrie.“

Der Metalle pro Klima-Vorsitzende Roland Leder sagte, der Initiative gehe es um nachhaltige CO2-Einsparungen durch mehr Effizienz. „Die Energie- und Ressourceneffizienz ist eine Kernkompetenz der Nichteisen-Metallindustrie. Das wird anhand der Best-Practice-Beispiele der Gewinner deutlich“, so Leder. Seit 2008 habe die Nichteisen-Metallindustrie in über 60 Best Practice-Beispielen deutlich gemacht, was die Unternehmen können und was sie auszeichne: „Unsere Werkstoffe helfen, in den Bereichen Energie, Transport und Gebäude Energie einzusparen. Wir machen mit unserer Arbeit deutlich: Der Status quo ist nicht genug – wir engagieren uns aktiv für den Klimaschutz“, so Roland Leder weiter.

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