Ball will CO2-Fußabdruck von Getränkedosen drastisch reduzieren

Der Getränkedosenhersteller Ball will bis zum Jahr 2020 den CO2-Fußabdruck von Getränkedosen um 25 Prozent reduzieren – zehn Prozent davon durch Eigenanstrengung dank noch leichterer Getränkedosen und besonders energiesparender Produktionsstandorte.

Erhöhung von Recyclingraten

Die restlichen 15 Prozent sollen durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie zustande kommen. Dabei wird vor allem eine Erhöhung der weltweiten Recyclingraten von Getränkedosen und die Reduzierung des Energieaufwandes für die Neugewinnung von Aluminium eine Rolle spielen, wie das Unternehmen in seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht ankündigt. In Europa hat Ball bereits ultra-leichte Aludosen eingeführt. Die B-Can im 33-cl-Format wiegt weniger als zehn Gramm und besteht aus rund fünf Prozent weniger Metall als eine herkömmliche Dose der gleichen Größe.

Das Recycling von Aluminium hat viele Vorteile – unter anderem spart es Energie und reduziert den Ausstoß an Treibhausgasen. Deshalb unterstützt Ball weltweit zahlreiche Programme, die das Bewusstsein und die Bereitschaft zu Recycling zu fördern. Die Initiative „Every Can Counts“ zum Beispiel regt in sieben europäischen Ländern Verbraucher dazu an, Getränkedosen zu recyceln. Seit 2013 ist Ball Mitglied der Aluminium-Stewardship-Initiative, die das Ziel verfolgt, Standards für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Aluminium über die gesamte Lieferkette einzuführen.

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Leiter Information und Kommunikation

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