Automobilzulieferer: erfolgreich mit Innovationskraft und internationaler Ausrichtung

Die deutschen Automobilzulieferer sehen sich derzeit einer Abschwächung des Umsatz- und Ertragswachstums gegenüber. Aber sie sind, so stellt die Düsseldorfer IKB Bank in einem aktuellen Branchenbericht fest, auf diese Situation gut vorbereitet.

Firmen sind auf gutem Weg

Denn die Firmen haben die lebhafte Automobilkonjunktur der letzten Jahre nutzen können, um gute Erträge zu erwirtschaften, Zukunft sichernde Investitionen vorzunehmen und die finanziellen Strukturen stabil zu halten. Für die Unternehmen sind Innovationen ebenso wie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zum Ausbau der internationalen Präsenz entscheidende Ansatzpunkte, um ihre Position in einem schwierigen Marktumfeld langfristig zu sichern. Die über dem industriellen Durchschnitt liegenden FuE- und Investitionsquoten der analysierten mittelständischen Zulieferer zeigen, so die IKB, dass die Firmen hier auf einem guten Wege sind.

Trotz umfangreicher Investitionen und trotz eines kräftigen Working-Capital-Aufbaus in den Jahren 2010 und 2011 sind die finanziellen Strukturen der Zulieferer relativ stabil geblieben. Zwar ist die Eigenkapitalquote etwas gesunken; sie liegt mit durchschnittlich knapp 36 % allerdings deutlich über dem langfristigen Durchschnittswert. Die Unternehmen stehen damit nach Auffassung der IKB gefestigt da – auch im Hinblick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre. Für 2013 erwartet die IKB im Rahmen ihrer Branchenprognose einen realen Anstieg der Produktion in der Automobilindustrie in Höhe von 1,5 %. Aber die unumgängliche Konsolidierung in der europäischen Automobilbranche dürfte für viele Unternehmen aus der Zulieferindustrie Probleme mit sich bringen.

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