AMAG errichtet Europas modernstes Aluminiumwalzwerk in Ranshofen

Mit einem Investitionsvolumen von über 300 Millionen Euro wird die AMAG AG ein Kaltwalzwerk sowie Veredelungsanlagen am Standort Ranshofen errichten. Das neue Kaltwalzwerk soll nach aktueller Planung in 2017 seinen Betrieb aufnehmen.

Betriebsaufnahme für 2017 geplant

Mit einem Investitionsvolumen von über 300 Millionen Euro wird die österreichsische AMAG ein Kaltwalzwerk sowie Veredelungsanlagen am Standort Ranshofen errichten. Damit erweitert die AMAG das Produktangebot im Bereich der hochfesten Aluminiumbleche und -bänder bis zu einer maximalen Breite von 2.300 mm. Das neue Kaltwalzwerk soll nach aktueller Planung in 2017 seinen Betrieb aufnehmen. In der Endausbaustufe werden im neuen Werk etwa 250 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

„Mit diesem wichtigen und für die AMAG historischen Schritt setzen wir unseren profitablen Wachstumskurs in einem expandierenden Markt konsequent fort und machen Ranshofen zu einem Spitzenstandort der europäischen Aluminiumindustrie. Für unsere Kunden werden wir damit zunehmend zu einem Partner erster Wahl, da wir deren wachsenden Bedarf an Spezialprodukten mit hoher Qualität und Liefertreue abdecken“, so Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG.

Die AMAG gehört schon heute zum exklusiven Kreis von Aluminiumherstellern, die sowohl Lieferant von Spezialblechen für Automobilkarosserien (Außenhaut- und Struktur) als auch für moderne Passagierflugzeuge sind. Mit dem neuen Werk wird diese Position noch weiter ausgebaut. Mit dem Kaltwalzwerk sowie Wärme- und Oberflächenbehandlungsanlagen wird die Gesamtkapazität des Walzwerkes in Ranshofen auf über 300.000 Tonnen pro Jahr verdoppelt.

AMAG reagiert auf hohe Nachfrage

Die AMAG setzt mit diesem Ausbauvorhaben ein deutliches Signal im weltweit mit mehr als 5 % pro Jahr stark wachsenden Markt für Aluminiumwalzprodukte. Insbesondere der Transportbereich, dominiert durch die Automobil- und Luftfahrtindustrie, liegt mit einem bis 2018 prognostizierten Wachstum von etwa 11 % pro Jahr weit über dem Durchschnitt. Genau aus den letztgenannten Bereichen, aber auch aus der Sport-, Elektronik-, Bau-, Maschinenbau- und Verpackungsindustrie, kommt verstärkt die Forderung nach den neuen AMAG-Produkten.

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