Aluminium-Werke Wutöschingen investieren in die Erweiterung des Standortes am Hochrhein

Die Aluminium-Werke Wutöschingen (AWW) haben ein umfangreiches Investitionsprogramm zur Erweiterung und Zukunftssicherung ihres Standortes im Wutachtal aufgelegt.

Foto (v.l.n.r.): Paul Happle (Geschäftsleitung Produktion Pressfabrikate), Heiko Maier (Vorstand), Frank Aehlen (Vorstandsvorsitzender), Thomas Jehle (Leitung Werksplanung/Instandhaltung), Georg Eble (Bürgermeister Wutöschingen), Ferhat Orak (Betriebsrat)

Bis zur geplanten Inbetriebnahme im vierten Quartal 2020 werden im ersten Schritt über 20 Millionen Euro in die Erweiterung der Systemkomponentenfertigung um ein neues Logistikzentrum sowie den Bau einer neuen 12-Zoll-Strangpresslinie mit einer Presskraft von 45 Meganewton (MN) in einem dafür neu errichteten, zentralen Presswerk investiert. Das neue Presswerk fungiert künftig als „Herz und Taktgeber“ des integrierten Werksverbundes, so der AWW-Vorstandsvorsitzende Frank Aehlen. Durch das neue Werkslayout kann AWW Synergien heben und innerbetriebliche Logistikprozesse weiter optimieren.

Bis 2025 soll der Quantensprung zum integrierten, hochmodernen Aluminiumwerk abgeschlossen sein, erklärt Frank Aehlen das Ziel des mittelständischen, in der 5. Generation geführten Familienunternehmens. „Mit dem Großprojekt AWW 2025 hebt das Unternehmen sein Engagement für eine nachhaltige, ressourcenschonende Produktion am Standort auf die nächste Stufe und gibt in Zeiten eines konjunkturellen Abschwungs - ganz im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens - ein weiteres, starkes Bekenntnis zum Standort Deutschland und Wutöschingen ab.“

„Mit der zukunftsweisenden Investition in eine neue Strangpresslinie und in die Erweiterung der Weiterverarbeitungs- und Logistik-Kapazitäten können wir unsere Kunden künftig noch besser mit qualitativ hochwertigen, nachhaltig innovativen Aluminium-Lösungen aus einer Hand bedienen“, so Frank Aehlen weiter. Der Einsatz hochmoderner, energieeffizienter Fertigungstechnologien reduziere den internen Ressourceneinsatz und eröffne AWW Kunden insbesondere durch eine deutliche Erhöhung der spezifischen Presskraft und die Verbreiterung des Legierungsspektrums neue Möglichkeiten materialeinsatzoptimierter Leichtbaulösungen.

Nachhaltiges Wirtschaften bringe AWW, seinen Kunden und auch der Umwelt bedeu-tende Vorteile, betont der Vorstandsvorsitzende: „Aluminium ist ein umweltschonender Werkstoff, der fast ohne Qualitätsverluste endlos recycelt werden kann und damit Teil der Lösung nicht des Problems.“ AWW habe die Recycling-Kompetenz in den eigenen Gießereien kontinuierlich ausgebaut. Mit dem Investitionsprogramm AWW 2025 gehe das Unternehmen den Weg, die eigene Wertschöpfungstiefe weiter zu erhöhen und Material-Regelkreise vor Ort und zu den Kunden auf kürzestem Weg zu schließen, konsequent weiter.

Ansprechpartner

Georg Grumm

Leiter Information und Kommunikation

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