Absatzmärkte

Die Aluminiumindustrie wurde im Jahr 2019 mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Zu nennen sind in erster Linie Nachfragerückgänge aus wichtigen Kundenindustrien sowie die Importzunahme aus China.

Absatzmärkte für Aluminiumprodukte in Deutschland

Der Umsatz der deutschen Aluminiumindustrie sank im Jahr 2019 um 5,4 Prozent auf 20,6 Milliarden Euro zu 2018. Sowohl das Auslandsgeschäft mit 9,3 Milliarden Euro als auch das Inlandsgeschäft mit 11,3 Milliarden tendierten im Jahr 2019 negativ.Grund für den Umsatzrückgang war in erster Linie eine Verringerung der Metallpreise an der London Metal Exchange um 10 Prozent von durchschnittlich 1.785 Euro auf 1.600 Euro je Tonne Aluminium.

Aluminiumindustrie im Überblick

Die Aluminiumindustrie wurde im Jahr 2019 mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Zu nennen sind in erster Linie Nachfragerückgänge aus wichtigen Kundenindustrien sowie die Importzunahme aus China.

Der Umsatz der deutschen Aluminiumindustrie sank um 5,4 Prozent auf 20,6 Milliarden Euro zu. Grund für den Umsatzrückgang war in erster Linie eine Verringerung der Metallpreise an der London Metal Exchange um 10 Prozent von durchschnittlich 1.785 Euro auf 1.600 Euro je Tonne Aluminium. Anlass für diesen Rückgang war u. a. eine globale Schwäche der Industriekonjunktur.

In den 252 Betrieben der deutschen Aluminiumindustrie wurden im Jahr 2019 rund 65.000 Personen direkt beschäftigt. Gegenüber 2018 ist dies ein Beschäftigungsrückgang um 1 Prozent. Zudem erzeugt die Aluminiumindustrie Beschäftigung in verbundenen Wirtschaftszweigen und kann damit als eine beschäftigungsrelevante Industrie in Deutschland bezeichnet werden.

Die Struktur der Absatzmärkte für Aluminiumprodukte stellt sich im Jahr 2019 wie folgt dar: Der Verkehrssektor hat einen Bedarfsanteil von 47 Prozent. Bauwesen, Verpackung kommen auf einen Anteil von zusammen 26 Prozent. Die Industriesektoren (Maschinenbau, Elektrotechnik sowie die Eisen- und Stahlindustrie) auf insgesamt 19 Prozent. Die restlichen Produktbereiche kommen gemeinsam auf 8 Prozent des Bedarfs. Verglichen mit dem Jahr 2018 gibt es kaum Veränderungen.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Postler

Leiter Volkswirtschaft und Handelspolitik

Tel.: +49 211 4796-118
E-Mail: andreas.postler@aluinfo.de